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Weshalb wurde meine Anzeige abgelehnt?

Gepost door Rosanne van Oene
Thursday 9 Oct 2014

Genauso wie bei anderen Formen von Werbung, unterliegen Online-Anzeigen auch Regeln. Nicht alle Anzeigen können oder dürfen angezeigt werden. Nebst der Prüfung der Abbildungen wird ebenfalls geprüft, ob die Anzeige gut weiterklickt. Welchen Regeln unterliegt Ihre Anzeige? Nachstehend finden Sie eine Aufstellung der Richtlinien der unterschiedlichen Anzeigenauktionsplattformen.

Übersicht geprüfter Anzeigen

Nach der Anmeldung auf der Plattform sind alle erstellten Anzeigen einsehbar unter Anzeigen > Übersicht. Nebst Bezeichnung, Größe und Ziel-URL finden Sie hier auch den Status der Anzeige. Wenn eine Anzeige abgelehnt oder teilweise genehmigt wurde, sehen Sie ein kleines Fragezeichen mit dem Grund weshalb. 

Teilweise abgelehnt

Manchmal wird eine Anzeige für Retargeting nur für einen Teil der Anzeigenauktionsplattformen genehmigt. Die unterschiedlichen Anzeigenauktionsplattformen hantieren für manche Aspekte andere Regeln. So darf eine Animation nicht länger als 30 Sekunden dauern, damit sie für das Google Display Network als geeignet betrachtet wird.

Anzeigen im Web

Die Anzeigen werden geprüft für die internationalen Anzeigenauktionsplattformen. Der Grund weshalb eine Anzeige abgelehnt oder teilweise genehmigt wurde, sieht man in englischer Sprache.

  • Creative does not display properly: Zum Zeitpunkt der Prüfung wurde die Anzeige wahrscheinlich nicht angezeigt oder nur teilweise.
  • Creative improperly rotates brands or advertisers:  Im Hinblick auf die Transparenz für die Seiten, auf denen inseriert werden darf, muss jede Anzeige eine Marke (Brand) enthalten. Dadurch können die Herausgeber kontrollieren welche Marken für ihre Seiten geeignet sind oder nicht. Wenn die Markenführung rotiert oder nicht eindeutig ist, wird die Anzeige abgelehnt.
  • Creative does not click through properly:Die Anzeige war zum Zeitpunkt der Prüfung nicht klickbar oder führte zu einer Fehlerseite.
  • Creative does not contain sufficient brand notification:  Auf der Anzeige muss die Marke deutlich sichtbar sein. Eine deutliche Marke ist auch dafür notwendig, dass es den Benutzern klar ist, auf was für eine Anzeige sie klicken. Anzeigen, in denen die Marke nicht hervorsticht (z.B. dadurch, dass Name oder Logo fehlt), werden abgelehnt.
  • Creative brand does not match landing page: Die Landingpage, die mit der Anzeige verknüpft ist, stimmt nicht mit der Marke überein.
  • Creative brand is not approved:  Falls eine bestimmte Marke sich auf der schwarzen Liste befindet, werden alle Anzeigen für diese abgelehnt werden.
  • Creative does not meet minimum standards: Mit großer Wahrscheinlichkeit war die Anzeige anstößig, illegal, beunruhigend, oder auf eine andere Art und Weise inakzeptabel für die breite Öffentlichkeit.
  • Custom message: Es kann vorkommen, dass eine spezielle Rückmeldung betreffend der Prüfung abgegeben wird.

Richtlinien für Inserieren auf Facebook

Für das Inserieren auf Facebook gelten die von Facebook aufgestellten Richtlinien.

  • Anzeigen, die Promotionen und Wettbewerbe auf der Facebook-Seite fördern, unterliegen ebenfalls den Regeln für Facebook-Seiten (Pages Terms).
  • Anzeigen dürfen keine falschen, irreführenden oder unrechtmäßigen Informationen enthalten.
  • Anzeigen müssen für das Produkt oder die Marke, wofür inseriert wird, Relevanz haben.
  • Anzeigen dürfen keine automatischen Audio- oder Videoaufnahmen enthalten, die abzuspielen beginnen, ohne Genehmigung des Benutzers. Ebenso dürfen keine Anzeigen verwendet werden, die sich vergrößern, wenn man darauf klickt.
  • Produkte dürfen nicht auf eine sexuell suggestive Art in der Anzeige positioniert werden.
  • Anzeigen dürfen politische Äußerungen nicht missbrauchen zugunsten eines kommerziellen Nutzens. Das gleiche gilt für Angelegenheiten, die eine starke emotionale Reaktion auslösen könnten.
  • Informationen in der Anzeige müssen korrekt buchstabiert sein.
  • Es muss klar sein, für welche Marke, für welches Produkt oder Unternehmen inseriert wird. Die Landingpage muss entsprechend verlinkt sein.
  • Abbildungen für Anzeigen im Facebook Newsfeed dürfen nicht mehr als 20 Prozent an Text enthalten.
  • Inserenten sollen sich an die in ihrem Land geltende Regelgebung betreffend Inserieren halten.

Für die nachstehenden Marken und Produkte gelten spezifische Regeln auf Facebook:

  • Sexuell getönte Produkte oder Dienstleistungen. Facebook verbietet Anzeigen für Sexspielzeuge, Videos, Publikationen, Live-Shows und sexuell anregende Mittel. Anzeigen für Verhütungsmittel und Familienzuwachs sind dagegen erlaubt.
  • Anzeigen, in denen Alkohol angepriesen wird, unterliegen allen lokalen Gesetzen und Regelgebung. Darüber hinaus dürfen diese Anzeigen Minderjährigen nicht angezeigt werden.
  • Anzeigen für Datingwebseiten, auf denen sexueller Kontakt betont wird, sind nicht erlaubt. Für andere Datingwebseiten gelten strengere Regeln und diese Seiten bedürfen zuerst der Prüfung von Facebook.
  • Anzeigen zur Promotion oder zum Verkauf von illegalen oder Softdrugs sind nicht erlaubt. Ebenso sind Anzeigen für Tabak oder sonstige Rauchwaren untersagt.
  • Anzeigen, die Online-Glückspiele, Spielkasinos, Bingo, Glückspiele oder Lotterien promoten, sind nur in spezifischen Ländern erlaubt und mit vorab beantragter Erlaubnis von Facebook.
  • Anzeigen, in denen rezeptpflichtige Medikamente angeboten werden, sind untersagt. Online-Drogerien und -Apotheken dürfen nur inserieren mit vorab beantragter Erlaubnis von Facebook. Anzeigen für Abnehmprodukte und homöopatische Mittel sind im allgemeinen erlaubt.
  • Anzeigen, welche auf Webseiten verlinken, die Spyware oder Malware enthalten, sind untersagt. Automatische Downloads sind ebenfalls nicht erlaubt.
  • Das Promoten von Dienstleistungen mit automatischem Abonnement oder Zahlungsservice bedarf der deutlichen Erwähnung in der Anzeige selbst. Darüber hinaus muss die Landingpage den Preis und die Frequenz der Einforderung erwähnen, ebenso wie die Art und Weise, wie der Benutzer sich wieder abmelden kann. Das alles soll gut ersichtlich und leicht verständlich sein.
  • Anzeigen für Pyramidenspiele oder andersartige Schwindelei sind untersagt.
  • Das Inserieren für den Verkauf oder Gebrauch von Waffen, Munition oder Sprengstoffe ist untersagt.
  • Anzeigen, die viel negatives Feedback von Benutzern bekommen, werden möglicherweise entfernt.
  • Anzeigen dürfen auf Benutzer keine beleidigende, drohende, oder provozierende Wirkung haben, oder einen andersartigen negativen Ton haben. Hassrede ist untersagt.
  • Anzeigen, die sich richten an Minderjährige, dürfen keine Produkte enthalten, welche für diese Zielgruppe nicht geeignet, illegal oder gefährlich sind.
  • Anzeigen, die schockierend, nicht respektvoll oder gewaltsam sind, sind untersagt.
  • Anzeigen dürfen keine Empfehlung oder Zusammenarbeit mit Facebook selbst behaupten. Im Falle eines Hinweises auf Facebook Branded Content, wie etwa die Facebook-Seite, Facebook Groups oder eine Veranstaltung oder Facebook, darf die Marke "Facebook" im Anzeigentext in beschränkter Form verwendet werden.
  • Die Verletzung von Copyright, Privatsphäre, Markenzeichen oder sonstigen Rechten Dritter ist untersagt.

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